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Nachgefragt: Krankenversicherung für Minijobber

Heute beantworten wir eine Frage, die uns immer wieder von Minijobbern gestellt wird. Es geht um den Krankenversicherungsschutz. Nachgefragt! von Bärbel aus Bielefeld: Ich habe seit 1. August einen Minijob mit Verdienstgrenze. Jetzt bin ich mir nicht sicher, ob ich dadurch auch automatisch gesetzlich krankenversichert bin. Können Sie mich bitte schlau machen?

Beantwortet! von Robin aus unserem Service-Center:

Hallo Bärbel,

aufgrund Ihres Minijobs werden Sie nicht gesetzlich krankenversichert. Es entsteht also kein eigenes Krankenversicherungsverhältnis. Dafür müssten Sie mehr als 520 Euro im Monat verdienen.

Normalerweise sind Minijobber aber auch anderweitig gesetzlich krankenversichert, in der Regel im Rahmen der beitragsfreien Familienversicherung über den Ehepartner oder die Eltern. In den wenigen Ausnahmen, in denen das nicht der Fall ist, müssen sich die Minijobber selbst freiwillig bei einer Krankenkasse oder einem privaten Krankenversicherungsunternehmen gegen Krankheit absichern.

Der vom Arbeitgeber für einen Minijob mit Verdienstgrenze zu zahlende Pauschalbeitrag zur Krankenversicherung von 13 Prozent fällt übrigens auch nur an, wenn der Minijobber bereits gesetzlich krankenversichert ist. Ist er privat krankenversichert, muss der Arbeitgeber diesen Pauschalbeitrag nicht zahlen.

Viele Grüße nach Bielefeld!

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[…] andere Frage zur Krankenversicherung für Minijobber haben wir hier beantwortet. Weitere Infos zu Midijobs gibt es auch auf minijob-zentrale.de […]

Aldona Berger
AB
Aldona Berger

Sehr geehrter Robin,
Mein Sohn 40 Jahre lebt in einer Partnerschaft. Bisher war er arbeitslos. Jetzt hat er einen Minijob angenommen.verdient aber nur 250Euro .vom Arbeitgeber ist er nicht krankenversichert.Er möchte sich jetzt selbst kranken versichern, um nicht mehr zum Amt gehen zu müssen. Welche Krankenversicherung ist geeignet und wie hochfahren sind die Kosten
Danke für die Hilfe.
Mit freundlichen Grüßen Berger

Helmut Straub
HS
Helmut Straub

Hallo ;
Ich bin seit ca2,5 Jahren Zeitungszusteller als Vollalters-Rentner.
Ich habe nun ein künstliches Kniegelenk bekommen und bin dadurch 8 Wochen
ausgefallen. Mein Arbeitgeber hat mir 6 Wochen bezahlt. Habe ich für die verbleibenden Wochen irgend welchen Anspruch gegen eine Kasse oderandere
wie das bei Vollzeitbeschäftigten vorkommt- Krankengeld!
Ich bitte um Aufklärung, da ein Bemessungsentgeld Gleitzone ausgewiesen ist.

Friederike
FR
Friederike

Hallo,
Muss man sich bei euch Rückmelden wenn die Krankenkasse gewecheslt wurde? Oder läuft das alles intern weiter?
Lg

Matthias Freichel
MF
Matthias Freichel

Hallo,
ich möchte einen rumänischen Staatsbürger als Minijobber einstellen. Er arbeitet Teilzeit auf einem Bauernhof in Belgien und möchte auf diesem Weg sein Einkommen verbessern. Für mich besteht keine Aussicht in der hiesigen Gegend (deutsch-belgisches Grenzgebiet) anderweitig eine Arbeitskraft zu finden.
Meine Fragen:
Ist dies rechtlich möglich wenn sein Wohnsitz in Belgien bleibt.
Muss er eine deutsche Krankenkasse o. Rentenvers.Nr. nachweisen bezüglich der
Sozialvers.Beiträge?

P.K.
PK
P.K.

Hallo,
also…, wenn ich richtig gelesen habe ist es so, dass man bis 450 Euro Verdienst als Mini-Job nicht automatisch Krankenversichert ist und man sich (z.B., ohne Ehepartner) dann selbst Pflicht- Krankenversichern muss, entweder gesetzlich o. privat….?!
Aber…, ab einem Verdienst von 451 Euro die Midi-Job Regelung mit einer regulären Pflicht- Krankenversicherung dann – voll – gegeben ist?! Muss man hierbei dann je nach Verdiensthöhe bei den Leistungen Abstriche machen?
Danke für die Hilfe
PK

Simone Messinger
SM
Simone Messinger

Ich habe ab August einen Midijob, kann ich meine Familie darüber mit familienversichern?