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Viele Haushalte suchen SIE – werden Sie Haushaltsretter!

Haushaltshilfe werden – wäre das etwas für Sie? Dafür müssen Sie nicht unbedingt eine Vorliebe fürs Putzen haben. Auch ein grüner Daumen oder Freude am Umgang mit Kindern, Senioren oder auch Tieren sind gute Voraussetzungen. Erfahren Sie in diesem Artikel, warum deutsche Haushalte mehr Haushaltsretter brauchen – und wie Sie einer werden können.

Welche Tätigkeiten im Haushalt sind am unbeliebtesten?

Es ist kein Geheimnis: Viele Menschen drücken sich regelmäßig vor Aufgaben im eigenen Haushalt. Nicht selten sorgt das sogar für Streit in der Partnerschaft und Familie oder Stress in der Wohngemeinschaft. Diese fünf Haushaltstätigkeiten sind bei den Deutschen besonders unbeliebt:

  • Bügeln
  • Fenster putzen
  • Bad putzen
  • Boden wischen
  • Staub wischen

 

Dagegen hilft entweder: Augen aufs Ziel, sich überwinden und drauflosputzen oder sich Hilfe holen – eine Haushaltshilfe. Denn Fakt ist: „Das bisschen Haushalt“ macht sich eben nicht von allein. Sie können also andere entlasten und dabei Geld verdienen, wenn Sie Haushaltshilfe werden.

5 Gründe, warum Haushaltsretter so begehrt sind

Warum Menschen sich im eigenen Haushalt helfen lassen möchten, kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Hier sind die fünf häufigsten:

 

  1. Sie haben zu wenig Zeit für den Haushalt, weil sie durch Job oder Familie eingespannt sind.
  2. Sie möchten sich lieber anderen Aufgaben widmen als Haushaltstätigkeiten.
  3. Aus körperlichen Gründen schaffen sie ihren Haushalt nicht mehr allein.
  4. Sie sind überzeugt, dass eine Haushaltshilfe die Tätigkeiten besser macht, als sie es selbst könnten.
  5. Durch weniger Hausarbeit wollen sie mehr Zeit für ihre Familie, ihre Beziehung oder sich selbst schaffen.

 

All diese Gründe sind gute Gründe und niemand muss sich schlecht fühlen, weil er oder sie sich im Haushalt helfen lassen möchte. Also volle Kraft voraus für alle Haushaltsretter und die, die es werden wollen!

Wen können Haushaltshilfen besonders entlasten? Und wie?

Viele Menschen würden sich über Unterstützung im Haushalt freuen und dadurch entlastet werden. Einige Gruppen, die besonders davon profitieren, wenn Sie Haushaltshilfe werden, wollen wir hier hervorheben:

1. Vielbeschäftigte Berufstätige

Wer beruflich oft verreist oder jeden Tag bis spät oder auch im Schichtdienst arbeitet, hat oft wenig Zeit für den eigenen Haushalt und alltägliche Besorgungen. Dabei ist es umso schöner, nach einem anstrengenden Tag oder einer langen Dienstreise in ein sauberes Zuhause zu kommen und nicht noch einkaufen gehen oder Hemden und Blusen bügeln zu müssen. Auch, wenn man im Homeoffice arbeitet, hat man nicht unbedingt immer die Zeit, auch noch den Garten zu wässern oder endlich einmal den alten Gartenzaun neu zu streichen. Diese Aufgaben abzugeben, kann also eine Last von ihnen nehmen. Noch ein Vorteil: Arbeitgeber können die Aufwendungen für Minijobber und Minijobberinnen im Privathaushalt von Ihrer Steuer absetzen und so etwas Geld sparen.

2. Eltern von einem Kind oder mehreren Kindern

Ein Kind – viel zu tun für Eltern. Mit mehreren Kinder fällt meist noch mehr Arbeit im Haushalt und in der Betreuung an: Unordnung, Abwasch und Wäsche scheinen sich unaufhörlich zu türmen. Auch das Einkaufen und Kochen geht für mehrere Menschen im Haushalt nicht gerade schneller oder einfacher von der Hand. Auch hier gilt: Mehr Hände schaffen mehr Haushalt. Als Haushaltshilfe können Sie auch bei der Kinderbetreuung helfen: klassisches Babysitting, die Kinder aus dem Kindergarten oder der Schule abholen oder ihnen Nachhilfe geben, damit die Eltern mehr Zeit für sich, ihre Jobs oder für wichtige Besorgungen haben.

3. Schwache, kranke und alte Menschen

Ob als ältere Person mit schwindender Kraft, mit einer körperlichen Behinderung, hochschwanger oder einfach durch ein vorübergehendes Handicap wie einen geprellten Arm oder ein gebrochenes Handgelenk außer Gefecht gesetzt: Manchmal kann man körperlich nicht alles allein machen. Gerade intensive körperliche Tätigkeiten wie Einkäufe tragen, Fenster putzen, Reparaturen erledigen oder mit dem Hund Gassi gehen können dann schon zu viel sein. Hier können Sie besonders als junge und fitte Haushaltshilfe wirklich zum Haushaltsretter oder zur Haushaltsretterin werden.

Haushaltshilfe werden – diese Aufgaben können Sie übernehmen

Als Haushaltshilfe werden Sie nicht zwangsläufig als „Putzfrau“ oder „Putzmann“ eingestellt, sondern Sie können viele verschiedene Aufgaben übernehmen. Hier eine Auswahl an Tätigkeiten rund um den Haushalt:
• Einkaufsservice
• Wäscheservice
• Bügelservice
• Pflanzenpflege
• Rasenmähen
• Gartenarbeit
• Seniorenbetreuung
• Kinderbetreuung
• Hausaufgabenbetreuung
• Tierbetreuung
Sie sehen also: Für jeden Haushalt und jede Haushaltshilfe gibt es eine passende Aufgabe. Wichtig ist, dass Sie Ihre Arbeit verlässlich, gründlich und vertrauensvoll erledigen. Dann winkt Ihnen nicht nur ein attraktives Gehalt, sondern garantiert auch jede Menge Dankbarkeit von Ihrem Arbeitgeber oder Ihrer Arbeitgeberin.

Welche Vorteile habe ich, wenn ich Haushaltshilfe werde?

Mit ihrem Job als Haushaltshilfe erhalten Sie die Vorteile eines angestellten Arbeitsverhältnisses, wenn Ihr Arbeitgeber oder Ihre Arbeitgeberin Sie als Minijobber im Privathaushalt anmeldet. Besprechen Sie das am besten gleich zu Anfang. Denn davon profitieren beide Parteien steuerlich und versicherungstechnisch.

Flexible Aufgaben und Arbeitsbedingungen

Ein Job als Haushaltshilfe ist sehr flexibel. Sie können mit Ihrem Arbeitgeber oder Ihrer Arbeitgeberin ausmachen, wie viele Stunden Sie pro Woche oder pro Monat arbeiten wollen und an welchen Tagen. Als angemeldete Haushaltshilfe werden Sie – im Gegensatz zu vielen Minijobbern in Unternehmen – meist auch über dem Mindestlohn bezahlt.

Mit einem Minijob als Haushaltshilfe in die Rentenversicherung einzahlen

Als angemeldete Haushaltshilfe können Sie sich nicht nur legal etwas dazuverdienen, sondern Sie sammeln auch Rentenansprüche und Wartezeiten. Das kann sich später auszahlen, wenn es um die Höhe Ihrer Rente oder um Ihr Renteneintrittsalter geht. Wenn Sie sich auf Antrag von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen, zahlen Sie nicht mehr in die Rentenversicherung ein, dafür erhalten Sie etwas mehr Nettolohn. Wägen Sie diese Entscheidung gut ab.

Urlaub, Krankheit oder Unfall – angemeldet sind Sie abgesichert

Als angemeldete Haushaltshilfe erhalten Sie bezahlten Urlaub und auch im Krankheitsfall oder bei Mutterschaft Ihren Lohn. Zudem profitieren Sie vom Kündigungsschutz, der in Ihrem Arbeitsvertrag festgeschrieben ist. Und: Falls Ihnen während Ihrer Tätigkeit als Haushaltshilfe oder auf dem Hin- oder Rückweg ein Unfall passiert, sind Sie über Ihren Arbeitgeber oder Ihre Arbeitgeberin unfallversichert.

Mit unserer Haushaltsjob-Börse Haushaltshilfe werden

Konnten wir Sie von den Vorteilen als angemeldete Haushaltshilfe überzeugen? Super! Dann haben Sie es jetzt selbst in der Hand: Schauen Sie auf unserer Haushaltsjob-Börse vorbei und finden Sie heraus, wo Sie in Ihrer Nähe Haushaltshilfe werden können.

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