Empfehlung der Rentenkommission – Was passiert mit Minijobs?
Die Alterssicherungskommission hat Empfehlungen zur zukünftigen Ausgestaltung der Alterssicherung vorgelegt. Darin findet sich auch ein Vorschlag zu Minijobs. Was ist momentan bekannt?
Was empfiehlt die Kommission?
Die Alterssicherungskommission empfiehlt, die Opt-out-Möglichkeit für Minijobs in der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) zu beenden. Außerdem schlägt sie vor, den steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Sonderstatus von Minijobs abzuschaffen. Ausnahmen sollen nach den Empfehlungen lediglich für Schülerinnen und Schüler gelten.
Die Kommission beschreibt die vorgeschlagenen Maßnahmen wie folgt:
"Die Kommission schlägt vor, die Opt-out-Möglichkeit für Minijobs in der GRV zu beenden. Mit Rücksicht auf die Beschäftigungswirkungen und die Auswirkungen auf die Finanzen der Sozialversicherungszweige sowie das Steueraufkommen sollte der gesamte steuer- und sozialversicherungsrechtliche Sonderstatus von Minijobs abgeschafft werden. Lediglich für Schülerinnen und Schüler kann es Ausnahmen geben, da bei ihnen keine Gefahr einer Verstetigung der begrenzten Arbeitsmarktteilnahme besteht. Die Kommission schließt sich damit den Empfehlungen der Finanzkommission Gesundheit und der Kommission zur Sozialstaatsreform an, die beitragsrechtliche Begünstigung von Minijobs zu reduzieren, diese verstärkt in die Sozialversicherung zu überführen und Anreize für die Ausübung einer vollzeitnahen Beschäftigung zu setzen. In der Folge entfällt auch die Notwendigkeit für eine gesonderte Berechnung der beitragspflichtigen Einnahmen im Übergangsbereich (Midijobs)."
Wie geht es jetzt weiter?
Die Empfehlungen der Alterssicherungskommission sind keine Gesetzesänderungen. Wie die Vorschläge vom Gesetzgeber aufgegriffen und ausgestaltet werden, ist aktuell noch offen. Eine verbindliche Einschätzung zu möglichen Auswirkungen ist deshalb derzeit nicht möglich.
Sobald es konkrete gesetzliche Änderungen gibt, informieren wir wie gewohnt auf unserer Internetseite und unseren Social-Media-Kanälen.
FAQ
Gelten die vorgeschlagenen Änderungen bereits?
Nein. Die Alterssicherungskommission hat Empfehlungen ausgesprochen. Diese haben noch keine rechtliche Wirkung.
Ändert sich aktuell etwas für Minijobs?
Nein. Für Minijobberinnen und Minijobber sowie Arbeitgeber gelten aktuell die bestehenden gesetzlichen Regelungen.
Wann steht fest, ob die Empfehlungen umgesetzt werden?
Das ist derzeit offen. Es bleibt abzuwarten, wie der Gesetzgeber entsprechende Änderungen beschließt.
Wo finde ich weitere Informationen?
Weitere Informationen zur Alterssicherungskommission und ihren Empfehlungen finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.
Für Fragen rund um Minijobs sind wir für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie Beschäftigte weiterhin wie gewohnt erreichbar. Wir bitten um Verständnis, dass wir zu den Empfehlungen der Alterssicherungskommission derzeit keine weiteren Aussagen treffen können.
284 Kommentare
Im Moment zahlt der Arbeitgeber ca. 31 % Abgaben an Sozialversicherung und Steuer auf einen Minijob. Diese muss er dann logischerweise an den Arbeitnehmer weitergeben, der dann damit seine Abgaben, die in Zukunft auf einen Minijob entfallen, begleichen kann. Und Rentner werden wahrscheinnlich, wie jetzt auch schon, wählen können ob sie weiter in die Rentenversicherung einzahlen und damit ihre Rente aufstocken oder eben nicht einzahlen. Das alles müsste den Betroffenen mal ausführlich und verständlich erklärt werden. Dann wäre manche Aufregung schon erledigt.
Ich frage mich, wenn Minijobs sozialversicherungspflichtig werden, hat man/frau dann nach 1 bzw. 2 Jahren einen Anspruch auf Arbeitslosengeld?
Ich versteh so langsam die Welt nicht mehr. Da wurde vor kurzem gemeldet, dass es in Deutschland wieder 5000 Superreiche mehr gibt. Die verdienen in der Minute – in jeder Minute – mehr als ein Minijobber, werden aber durch die vielen Schlupflöcher kaum besteuert und ihr Reichtum wächst, dass sie sich garnicht wehren können, immer reicher zu werden.
Hätten allein diese 5000 eine Abgabenpflicht wie jeder normale Arbeitnehmer wären alle diese Diskusionen nicht nötig – uns ginge es prächtig. Und diese Superreichen wären immer noch Superreich, die würden es kaum merken.
Wo ist hier die Gerechtigkeit und Solidarität. Die kleinen haben keine Lobby, also immer feste drauf.
Ich arbeite auch im Minijob und bin 69 Jahre.Meine Nettorente beträgt 1060Euro
Wenn ich den Zuverdienst nicht hätte würde ich nicht über die Runden kommen.
Aber mein Entschluss steht fest wenn ich dafür noch Abzüge habe Kündige ich sofort.
Bei 574Euro wären das bei mir 125 Euro
Abzüge laut Nettorechner.Ich habe meine ganzen Arbeitsjahre Steuern und Sozialabgaben bezahlt jetzt ist aber Schluss mit Lustig.Ich frage mich ob die in der Regierung noch alle Tassen im Schrank haben.
Ich bin Rentnerin und arbeite noch 10 Stunden in der Woche, was mir auch sehr viel Spaß macht. Warum wird immer bei den Ärmsten der Armen alles gekürzt und gestrichen. Die Minijobs müssen bleiben!!!!!!!! Wir dürfen uns nichts mehr gefallen lassen.
Wie geht es bei Rentnern weiter, die einen minijob haben , weil die Rente nicht reicht? Wenn die Minijobs abgeschafft werden , fallen viele Rentner in die Grundsicherung und das muss der Steuerzahler tragen. Von der Politik ziemlich unüberlegt.
Ich bin fassungslos über die geplante Abschaffung der Minijobs!! 6,8 Mio Minijobber (2025) tragen dazu bei, die Wirtschaft am Laufen zu halten!! Und jetzt will man all diese Leute vom Arbeitsmarkt „loswerden“, zwingt sie in die Sozialversicherungssysteme einzuzahlen, weil die Regierung nicht an Vermögenssteuer oder Änderung der Erbsteuer heran möchte. Hier tut sich eine grosse gesellschaftliche Ungerechtigkeit auf, die sich nicht zuletzt in den Wahlergebnissen widerspiegeln… All die Kommentare zu diesem Thema in dieser Kommunity kann ich inhaltlich nur unterstützen. Mir fehlt bei diesen geplanten Maßnahmen der Blick für die Realität, so wird man die Wirtschaft in Deutschland nicht auf Wachstum bringen. Die Leidtragenden wären nicht nur die Arbeitgeber, die durch Minijobber eine gute Möglichkeit haben, Stosszeiten auszugleichen. Die Minijobber selbst arbeiten aus sehr unterschiedlichen Gründen, um ihr Einkommen aufzubessern und denen wird das genommen!! Unglaublich!!
Wie soll das weiter gehen ich bin 66 Jahre und lebe mit meiner Schwerstbehinderten Schwester (Pflegegrad 5 )zusammen wir brauchen Stundenweise Hilfe und das geht durch Minijobs wie sollen wir das bezahlen das Pflegegeld beträgt 990€ und die und zur Hand gehen sind alle Berufstätig wir sind froh das wir sie haben aber was kommt dann fest angestellt wie soll das gehen unsere Politiker sollten sich mal die Realität anschauen und dennoch wir wohnen auf dem Lande für viele Pflegebedürftige ein grauen
Hallo,
Ich arbeite in drei Privathaushalten. Ich möchte meine Rentenbeiträge zahlen. Müssen alle drei Arbeitgeber einen Antrag auf Rentenänderung stellen oder reicht einer aus? Ich erhalte 192, 192 und 72 Euro pro Monat. Werden von jedem Arbeitgeber 13,6 Prozent meines Gehalts einbehalten?
Mit freundlichen Grüßen
Ich bin Rentner und arbeite in meiner alten Firma vier Tage die Woche, im im teuren München zurecht zu kommen. Habe bis 68 Vollzeit gearbeitet und immer den Spitzensteuersatz gezahlt. Wenn das kommt, kündige ich sofort. Komme dann auch so zurecht, auch wenn nicht mehr soviel übrig bleibt.
Diejenigen die am meisten darunter leiden werden sind die die auf das Geld angewiesen sind. Andere die nicht darauf angewiesen sind und die es zusätzlich als Zuverdienst machen in Jobs die eine Lizenz, Approbation oder Führerschein benötigen, wie Landärzte, LKW Fahrer und Inhaber unterschiedlichster Lizenzen werden den Job kündigen. Das wird die Gegenden ohne ausreichend Ärzte, Transportunternehmen, Landeplätze, Soziale Einrichtungen etc. die sowieso schon Arbeitskräftemangel haben, enorm belasten. Wenn diese Jobs komplett steuer- u. Sozialversicherungspflichtig werden, sind je nach Rentenhöhe Abgaben zwischen 20 und 40% fällig und Erhöhen noch die Gesamtabgaben auf die eigentliche Rente/ Betriebsrente. Da die Fahrtkosten ja auch noch selbst zu tragen sind, wird da vermutlich der grösste Teil kündigen. Ohne die genannten Vorraussetzungen kann auch kein Anderer den Job übernehmen.
Ich bin der Meinung, dass die Minijobs in der jetzigen Form erhalten bleiben müssen. Es ist unfassbar, Rentnern wieder neue Steuern aufzubürden. Gerade die Minijob Einnahmen sind Lebensstandard der hier wieder genommen werden soll.
Das mit der Wegnahme mehr „Normale“ Jobs entstehen, ist eine Milchmädchenrechnung. Ich sehe hier eine Jobvernichtungsmachine.
Als Rentnerin mit mehreren Minijobs bei älteren Senioren und Familien mit kleinen Kindern, die für meine Unterstützung extrem dankbar sind, sehe ich nicht ein, auf Einnahmen zu verzichten. Ebenso kann ich mir nicht vorstellen, dass diese Menschen bereit oder in der Lage sein werden, meinen Stundenlohn so weit zu erhöhen, dass für mich am Ende das gleiche Netto rauskommt wie jetzt. Ich mache diese Jobs nicht, weil meine Rente nicht reicht, sondern, weil ich einfach gerne putze, ein bisschen Bewegung gut für meine Gesundheit ist und ich gerne noch was Nützliches in meinem Leben mache. Ich habe mehr als 35 Jahre satte Beiträge in die Sozialversicherungen eingezahlt. Jetzt zahle ich auch noch, sowohl über meine Rente, als auch noch einige Jahre für eine Abfindung!!!!, die sozialversicherungstechnisch auf 10 Jahre umgelegt wurde, so dass dafür auch noch sämtliche KV-Beitragserhöhungen dieser 10 Jahre durchschlagen!!!! Anstatt dass für diese einmalige Zahlung die Beitragsbemessunggrenze der KV gezählt hätte, wie es bei Leuten, die jeden Monat soviel verdienen ja immer noch der Fall ist. Solange immer nur am unteren Ende der Einkommensskalen gespart wird, geht die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander. Anstatt zu Sparen, kann man auch das Einkommen der Sozialversicherungssysteme einfach dadurch erhöhen, dass man alle Beitragsbemessungsgrenzen total aufhebt, und sämtliche Einkommen, d.h. auch Kapitalerträge, Aktiengewinne , Mieteinnahmen, Firmengewinne und was es sonst noch so gibt, der Sozialversicherungspflicht unterzieht. Dann wären die Einnahmen mit Sicherheit so hoch, dass die prozentuale Belastung für alle wieder erträglich würde. Besonders die absoluten Zahlungen für die Einkommensschwächeren wären dann nicht mehr so hoch! Nur die (ach so armen) Einkommensstärkeren müssten sich an ein paar normale prozentuale Abgaben für die Sozialversicherungen gewöhnen…
Ich bin 71 Jahre alt und arbeite immer noch im Minijob bei meiner alten Firma. Jetzt soll ich in die Rentenkasse einzahlen, damit ich nicht in Altersarmut falle. Im letzten Drittel meines Lebens, bin ich zuständig, die Rente zu retten. Mir fehlen die Worte.
Sollten die Vorschläge umgesetzt werden, kündige ich. Ich arbeite in Vollzeit und das ist ein Zuverdienst. In der Gastronomie braucht man zu Stosszeiten einfach mehr Leute und hat keine Verwendung für Vollzeitstelle. Die hätten sonst langweile. Oder Reinigungskräfte die kommen nach Feierabend und müssen in 1 Std alles in Ordnung bringen. Also weder die Rentenkommison noch der Merz können zu Ende denken. Für mich heißt das.. ich kündige.. weniger konsumieren.. die Unternehmen gehen noch mehr in die Pleite .. keine Umsatzsteuer .. keine Gewerbesteuer für Kommunen die eh schon kein Geld haben. Man kann nur noch den Kopf schütteln
Hallo
meine Meinung ist
Warum soll ich Minijob versteuern und auch noch Rentenbeitrag zahlen
Meine Rente wird versteuert
Arbeite Essen auf Rädern Minijob Sollte das wirklich kommen werde ich kündigenden ich habe schon genug
(48jahre )einbezahlt und unterstütze sowas nicht.Schade ,den ich denke das werden fast alle Rentner machen.
Alles gut
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Ich bin mit 63 Jahren und Abzügen in Rente gegangen, weil ich es einfach nach über 46 Jahren Berufstätigkeit und Erziehung von drei Kindern nicht mehr geschafft habe täglich zu arbeiten. Mit einem Minijob in Höhe von 603 Euro bessere ich meine Rente auf und kann auch noch weiterhin meinen Arbeitgeber flexibel unterstützen. Eine sozialversicherungspflichtige und zu versteuernde Beschäftigung ist für mich uninteressant. Ein steuerfreier Hinzuverdienst in Höhe von von 2000 Euro ist nur bei erreichen der regelaltersgrenze möglich.
Ich bin 78 Jahre alt und übe einen Minijob aus .Nun höre ich das dieser auch mit Abgaben zur Pflege und Krankenversicherung belastet wird ,dann zahle ich ja doppelt einmal über meine gesetzliche Rente und dann auch noch wegen des Minijobs? Das ist doch totaler Blötsinn und werde mir das nicht gefallen lassen . Sollte das so umgesetzt werden kann man der derzeitigen Regierung aus CDU und SPD nur gratulieren wie man zusätzliche Arbeitslose schafft .Und die SPD macht da auch noch mit? Schämen sollten die sich in Grund und Boden sie liegen ohnehin nur mehr bei knapp 13 Prozent ein weiter so und sie sind ganz weg vom Fenster . Ich jedenfalls werde dann zu keiner einzigen Wahl mehr gehen .Die Vertreten doch nur ihre eigenen Interessen werden für 4 Jahre gewählt und danach heist es Hinter mir die Sinnflut .Kein Wunder das die AFD so stark geworden ist . Aber seien sie versichert die würden es auch nicht besser machen und deshalb weil ich das weis gehe ich zu keiner Wahl mehr und diese Partei würde ich schon gleich gar nicht wählen .
Es gibt eine Online-Petition gegen die Abschaffung des Sonderstatus des Minijobs, die Ihr unterschreiben könnt, TEILT DIESEN AUCH GERN ÜBERALL WO IHR KÖNNT:
https://www.openpetition.de/petition/online/erhalt-des-sonderstatus-fuer-minijobs
Ob es etwas bringt, weiß ich nicht, aber ich denke es ist besser als kommentarlos dabei zuzusehen wie über die Köpfe von ca. 7 Millionen Menschen mit einem Minijob in Deutschland entschieden wird, dass dieser als Einkommensquelle zukünftig wegfallen soll.
Jeder von uns mit einem Minijob hat diesen aus seinen ganz eigenen persönlichen Gründen, nicht aus Jux und Dallerei… Ich habe ihn zusätzlich zum Vollzeit-Hauptjob, da das Einkommen aus diesem eben nicht zum Leben ausreicht.
Ich bin 60 Jahre alt und bin in voller erwerbsminderung ich zahle seit ich einen minijob habe, den ich aus finanziellen Gründen brauche, freiwillig in die Rentenversicherung. Bin bisher gut mit dieser Lösung gefahren . Aber wenn nun weitere Sozialabgaben kommen sollten, zahle ich dann nicht doppelt? Z.b Krankenversicherung?
Sinnlos. Ich kündige meinen Minijob dann einfach. Runtergerechnet macht es keinen Sinn mehr so wenig Netto für die Arbeitsstunden zu bekommen. Und Leute die bereits einen Hauptjob ausüben sollen doppelt Sozialabgaben zahlen oder was
bin nach 46 Arbeitsjahre zwei Jahre vor meiner Regelaltersrente in Rente gegangen aufgrund 50% Schwerbehinderung. Mach jetzt Minijob auf 603 € mtl. Dieses Geld muss ich dazu verdienen. Teilzeit d.h ca 30 Stunden in der Woche kann ich nicht machen wegen meiner 50% Schwerbehinderung.
Wie soll es dann weiter gehen muß Miete Auto etc. bezahlen.
Ich bin 58 und erhalte eine volle Erwerbsminderungsrente und muss 9,5 Std pro Woche arbeiten gehen um zu überleben!! Ichbdarf nur 2,5 Std . Pro Tag arbeiten und jetzt soll das wegfallen ??? Das kann doch nkcbt wahr sein,dass man auf die 603 dann noch fast 150 abgezogen bekommt .
Das können nur wieder Leute entscheiden die keine finanzielle und gesundheitliche Probleme haben.
Von irgendwoher muss das Geld ja kommen, um weiterhin die katastrophalen Auswirkungen der deutschen Politik zahlen zu können. Anstatt keine Kriege mehr zu finanzieren, müssen die nicht mehr zu tragenden Kosten mal wieder die kleinen Leute bezahlen. Auf der einen Seite wird der Mindestlohn erhöht und dann sollen alle Kleinverdiener nun auch noch alle Abgaben von ihren 600,00 Euro zahlen? Ich bin sprachlos…
Ich bin Rentnerin und arbeite als Minijobber aus zwei Gründen: 1. Ich suchte eine Beschäftigung, die ich als alte Frau noch bewältige und Spass daran habe und 2. muss ich über 7000 Euro Steuern nachzahlen, da ich als Rentnerin ohne Abschläge (nach 46,7 Versicherungsjahren) noch Teilzeit gearbeitet habe. Einen Steuerfreien Zuverdienst kann ich erst mit der Regelaltersrente nächstes Jahr ausüben. Wenn der steuerfreie Minijob wegfällt bzw. dieser für mich bedeutet, dass zusätzliche Abgaben in die Rentenkasse und KV und Steuerprogression anfallen – dann gehe ich wegen meiner Finanzamt-Schulden ( keine Steuerhinterziehung!) lieber in den Schuldturm, als weiter zu jobben.
Es ist erfreulich, dass sich die Rentenkommission einstimmig geeinigt hat, um die Rente insgesamt zu sichern. Wenn die MiniJobs in der bisherigen Form wegfallen, so sollte trotzdem, auch wenn dann Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen sind, doch wenigstens die einfache Anmeldemöglichkeit für die Beschäftigung einer Haushaltshilfe im Privathaushalt erhalten bleiben. Das ist für den Bürger, der sonst keine Arbeitgeberfunktion wahrnimmt doch eine erhebliche Erleichterung gewesen, um eine Haushaltshilfe steuer- und sozialversicherungsehrlich zu beschäftigen, ohne vorher Arbeitsrecht zu studieren. Und das dies so bleibt würde ich mir wünschen.
Hallo
was passiert wenn der Arbeitgeber eine Woche krank ist und der minijob ( 3AT pro Woche) deshalb nicht ausgeführt werden kann.
muss bezahlt werden oder nicht?
Das würde bedeuten, dass es ca. 6,8mio mehr AFD Wähler geben wird…
Ich beschäftige eine Putzfrau, die ich offiziell angemeldet habe. Wenn ein Wegfall der Mini-Jobs und die Verpflichtung zu Zahlungen in die RV kommen, was glaubt denn die Regierung, was passieren wird? Dass Alle brav einzahlen werden?
Viele derjenigen, die ihre Hilfe angemeldet habe, werden den MiniJob gg. der Zentrale offiziell kündigen und die Hilfe schwarz weiterbeschäftigen. Der Effekt: Mehr Schwarzarbeit, kein Zuwachs für die RV.
Aber Politiker, die sich ihre Taschen mit hochbezahlten Nebenjobs füllen und üppige Gehälter als Abgeordnete kassieren, interessiert das nicht. Wieso auch? Sie bekommen doch ihr Geld!
Die Regierung wird sich noch wundern: Ein System am Abgrund
Es ist kaum zu fassen, wie weltfremd die aktuelle Politik plant. Man spricht davon, Menschen in Vollzeit bringen zu wollen – doch wer die Realität in der Wirtschaft kennt, weiß: Das ist nichts als Wunschdenken, das direkt in die Katastrophe führt.
Wenn die geplanten Änderungen umgesetzt werden, wird es zu einem massiven „Überbiegen und -brechen“ kommen. Über 7 Millionen Menschen werden den Ansporn verlieren. Statt ihre Arbeitszeiten zu verlängern, werden viele komplett auf ihren Minijob verzichten und direkt ins Bürgergeld abwandern. Besonders betroffen: Frauen, die aufgrund der Doppelbelastung durch Familie und Haushalt schlichtweg nicht mehr leisten können; Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen; und Rentner, die den Sinn in einer Arbeit verlieren, die sich unter dem Strich nicht mehr auszahlt.
Die Regierung spricht von einer „Perspektive zur Vollzeitstelle“. Die Wahrheit sieht in der Praxis völlig anders aus:
Die Branchen-Krise:
Gastronomie, Reinigung, Pflege, Logistik, Einzelhandel – das sind alles Bereiche, in denen Vollzeit oft gar nicht möglich ist oder für Firmen schlichtweg unbezahlbar wäre. Wenn die Minijobs fallen oder unattraktiv werden, können unzählige Betriebe ihre Türen schließen. Sie werden keine Mitarbeiter mehr finden, die zu diesen Konditionen und Arbeitszeiten antreten.
Das Märchen der Vollzeit:
Wo bitte sollen diese vielen neuen Vollzeitstellen denn herkommen? Viele Unternehmen brauchen Teilzeitkräfte, weil sie den Bedarf für 40 Stunden gar nicht haben oder die Kosten für Vollzeitmitarbeiter im Billiglohnsektor gar nicht tragen können.
Die Renten-Falle:
Dass die Regierung den Billiglohnsektor selbst mit geschaffen hat, wird jetzt ignoriert. Wer heute für Mindestlohn arbeitet – selbst wenn er sich auf 200 Stunden quält –, landet bei einer Rente von kaum mehr als 700 bis 750 Euro. An diesem Elend ändert auch eine erzwungene Vollzeitarbeit nichts, denn die Lohnstruktur lässt keine höheren Beiträge zu.
Am Ende wird das Gegenteil von dem erreicht, was angeblich gewollt ist: Wir werden keinen Wirtschaftsboom erleben, sondern eine Welle von Betriebsschließungen und eine massive Zunahme der staatlichen Abhängigkeit. Wenn man die Arbeit so bestraft, dass sich Leistung nicht mehr lohnt, darf man sich nicht wundern, wenn das System kollabiert.
Die Politik verliert hier völlig den Bezug zur arbeitenden Bevölkerung und den Realitäten unserer Betriebe!
Was mache ich,wenn es keinen Minijob für mich dann nicht mehr gibt ?
Wieso fordert eigentlich eine Alterssicherungskommission den steuer- und sozialversicherungspflichtigen Sonderstatus von Minijobs abzuschaffen?
Das ist nicht ihr Bereich oder ihre Aufgabe. Bei Alterssicherung geht es um das Thema Rente und nicht um Steuern, Krankenkassenbeiträge usw.
Die einzige Empfehlung dieser Kommission, die sie etwas angeht und ggf. nachvollziehbar ist, ist die, dass jede/r Minijobber/in den Anteil von 3,6% in die RK einzahlen soll und keine Befreiungsmöglichkeit mehr haben soll. Ob das aber zur Lösung des Renten-Problems beiträgt wage ich zu bezweifeln.
Der Anteil der Minijobber, die ihren RV-Anteil von 3,6% abführt beträgt derzeit 20,6%.
D.H. für ca. 80% aller Minijobs werden „nur“ 15% (vom AG) in die Rentenkasse abgeführt, statt der 18,6%. Das kann viele Ursachen haben: die Höhe bzw. fehlende Höhe der Entlohnung, Minijobber ist Rentner/in oder Schüler/in usw. – wo ein AN-Beitrag mMn keinen Sinn macht.
Die Kommission darf sich dafür gerne mit der Auflösung des Riester-Renten-Fiaskos beschäftigen. Auch hier versprach man den Leuten ein zusätzliches Renten-Standbein durch staatliche Förderung. Und jetzt? In meinem Fall 13 Jahre für die Katz und ich hab das Gerenne und bekomme mein Geld nicht zurück oder ich muss es in ETFs anlegen, was ich nicht will.
Wer und mit welchem Recht bestimmt überhaupt, welche private Altersvorsorge gefördert wird und welche nicht und wie sicher ist das alles bis man hoffentlich eines Tages in Anspruch kommt? Warum nicht einfach jede Sparform (natürlich mit Bemessungsgrenzen usw.) fördern oder lieber einfach keine fördern? Wieso muss man die private Altersvorsorge staatlich lenken und bestimmen? Das Ergebnis ist doch am Ende sowieso wieder laue Luft. Außer, dass man in dieser Zeit über jede Menge privates Geld bestimmt hat. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.
ETFs und andere Risiko-Anlagen fördern, obwohl viele davon zu Produkten zu großen Investment-Gesellschaften wie BlackRock, Vanguard und Fidelity und Konsorten gehören, denen weder an uns noch unserer Rente, Gesundheit, Zukunft oder ähnlichen gelegen ist, wohl aber wer wo regiert. Ja klar.
Zurück zum für den Staat so desaströsen Minijob:
Neben den Arbeitgebern zahlen derzeit also 20,6% der Minijobber bereits in die Rentenkasse ein. Zusammen mit dem Anteil des Arbeitgebers sind das 18,6% des Bruttolohns – genauso wie bei einem Vollzeitjob.
Der Unterschied ist die Verteilung: Beim Vollzeitjob teilen sich AN und AG die 18,6% in je 9,3% und beim Minijob zahlt der AG 15 % und der AN 3,6 %.
Bei 603,00 € sind das: vom AG 90,45 und vom AN 21,71 €, gesamt 112,16 € pro Monat und pro Jahr 1.345,92 € für die Rentenkasse.
Dafür erhält man pro Jahr 0,08 Rentenpunkte und die monatliche Rente steigt pro Jahr um 5,68 Euro.
Das ist bei den steigenden Kosten, dieser Inflation ein Nichts bis ein Minus. Und man bekommt die Rente ja nicht jetzt, sondern erst irgendwann. Am besten ja gar nicht, gell?
Aus 112,16 monatlicher Leistung wird so letztlich ein laues Lüftchen.
Wie kann das sein! Keine Frage, sondern direkt als Vorwurf gemeint.
Man argumentiert dann gerne mit dem Solidaritätsprinzip. Ja, dazu gehören auch die Rentenkassen. Ja, jeder zahlt nach seinen Möglichkeiten entsprechend seines Einkommens ein und jeder hat dafür Anspruch auf Leistung. Ja, die Leistung kann logischerweise nicht in der Höhe sein, die man selbst leistet, sonst wäre das Prinzip nicht mehr sozial gegenüber den Schwächeren. Blabla…
Das Prinzip ist ja auch in Ordnung und sozial, aber es muss (und darf) deshalb nicht in einem großen Nichts enden.
Fakt ist, wir haben einen großen Anteil von in Generationen Abschöpfenden, der nicht eingezahlt hat oder einzahlt, aber immens abschöpft und das funktioniert nun mal nicht auf Dauer, dazu muss man kein Rechengenie sein. Hierzu gehören eben auch alle (ehemaligen) Volksvertreter und Beamte. Jene die herrschen und bestimmen, wo der Rententopf wie geleert wird. Es herrscht also seit Jahrzehnten (im wahrsten Sinne des Wortes) keinerlei Solidarität mit den Einzahlenden. Nur bei Abschöpfen, da ist man dann gerne beteiligt.
Statt die längst überfällige Auflösung dieses unsolidarischen Prinzips anzupacken, bildet man lieber Kommissionen die über Minijobber debattieren. Das muss man doch verstehen. Das andere würde doch die finanzielle Spannung aus dem Thema Rente nehmen. Das gilt dann natürlich für alle sozialen Träger – ich bin ja in keiner Kommission und darf das meinen.
Das Rentenfiasko ist kein neues Thema, sondern bereits eine alte Kamelle, nein, die wäre ja längst gelutscht. Ein uralter Kaugummi.
Als ich 1989 in der „Ära Kohl“ mit meiner Ausbildung anfing, herrschte hohe Arbeitslosigkeit, Ausbildungsplätze waren Mangelware und die kopfstehende Alterspyramide war bereits allgegenwärtig. Seit 1982 (Beginn der Ära Kohl) – das sind jetzt 44 Jahre (!) – hatten wir in davon Regierungsverantwortung:
die CDU/CSU mit 33, die SPD mit 24, die FDP mit 22 und Bündnis 90 d. Grünen mit 11 Jahren! Und keine Koalition hat genau gar nichts hinbekommen, um unsere Renten vernünftig zu sichern, außer unsere Beiträge zu erhöhen und mit großem Tamtam Geld von A nach B zu schieben, neue Ressorts etc. mit noch mehr Nutznießern zu schaffen und ihre „beruflichen Ausgaben und Spesen“ und ihre Diäten zu erhöhen.
Solange unsere Volksvertreter und Kumpane nicht solidarisch mit uns einzahlen, werden sie sich nicht solidarisch verhalten. Einfaches Psychologisches Prinzip: worum ich mich nicht kümmern muss, interessiert mich nicht.
Aber welche Kommission empfiehlt sowas schon. Wie war das mit der Krähe, die der anderen kein Auge aushackt?
Hallo. Ich habe eine Anfrage. Wenn die Minijobs Beitragspflichtig werden: müsste ich dann als Rentner von der Rente und von Lohn Minijob Beiträge an die KK, Pflegeversicherung und an die Rentenversicherung zahlen? Würde dann der Minijob und Lohnsteuerklasse 6 fallen? Ich weiß das ist alles noch nicht entschieden aber vielleicht kann die Frage trotzdem beantwortet werden.
Vielen Dank. Holger Bredahl
Deutschland ist pleite. Und anstatt zu sparen und das Geld nicht auf der ganzen Welt zu verteilen, werden einfach die Steuern und die Sozialversicherung erhöht. Ist doch ganz einfach. Aber das ist nur der Anfang der Steuer- und Beitragserhöhungen.
Schafft man die Minijobs ab, wird die Wirtschaft nicht einfach die ganzen Minijobs nicht in normale Jobs umwandeln bzw. umwandeln können.
Viele, die einen Minijob ausüben, brauchen das Geld, um über die Runden zu kommen, auch wenn sie einen steuer- und sozialversicherungspflichtigen Job haben und auch viele Rentner sind auf solche Jobs angewiesen.
Im Moment zahlt der Arbeitgeber 15% von Lohn des Minijobs an die Rentenkasse bei Befreiung von der Versichungspflicht, ohne dass die Rentenversicherung überhaupt eine Leistung für den Minijobber erbringen muss. Ist doch eigentlich ein Vorteil für die Versicherung.
Ich bin der Meinung, für Rentner und Menschen mit einem Hauptjob sollte diese Möglichkeit weiter bestehen. Immerhin bezahlen sie ja schon Steuern.
Es kann nicht sein, dass die Leute Geld vom Staat bekommen und dann noch Arbeiten ohne Steuern zu zahlen.
Wenn der Minijob wegfällt, wird kaum noch einer neben dem Hauptjob arbeiten, da dann nicht nur Sozialabgaben gezahlt werden müssen sondern auch viele Steuern. Bei Steueklasse 6 wird dann nicht mehr viel netto vom brutto übrig bleiben. Bei 40 Stunden im Hauptjob, kann kaum einer diesen Verlust durch noch mehr Arbeit im Nebenjob auffangen.
Ich wäre dafür, dass alle die einen Hauptjob, wie Schüler, Studenten, Rentner, Pflegende, Angestellte den Minijob weiterhin ausüben können und nur die, die keinen Hauptjob haben, nicht mehr von der Minijobregelung Gebrauch machen können. Diese könnten dann auch 4-5 Stunden mehr arbeiten um das fehlende Netto auszugleichen und würden auch nicht in Steuerklasse 6 fallen.
Damit würde man nämlich auch genau die Menschen erwischen, für die so argumentiert wird, dass sie besonders von der Altersarmut betroffen sind.
Wie sollen Menschen mit Handicap, die Assistenz und Betreuung zu Leben benötigen, das von ihrem persönlichem Budget bezahlen?
Da dies sowieso schon knapp bemessen ist, wird die neue Reform diese Menschen sehr benachteiligen, da sie wahrscheinlich gezwungen sind, Stunden einzusparen, damit sie ihre Angestellten mit Nebenkosten besser bezahlen können.
Denn im Moment zahlt der Arbeitnehmer im Privathaushalt 15 % Rentenbeitrag und der Arbeitgeber 3%.
Wenn das Arbeitsverhältnis nicht mehr als Minijob läuft, geht das Ganze dann Hälfte/Hälfte.
Ich finde für Arbeitnehmer/innen, die noch nicht in Rente sind finde ich es korrekt . Aber für Rentner/innen könnte man es so beibehalten.
Ich muss zugeben, dass hier auch mal wieder nicht ganz durchdacht ist, was die Rentenkommission vorgeschlagen hat. Minijob sind ne wunderbare Möglichkeit natürlich in den Beruf einzusteigen für Schüler, oder für Studenten sich das Studium zu finanzieren. Denn seien wir mal realistisch das BaföG reicht vorne und hinten oft nicht. Studienkredite müssen zurückgezahlt werden und je nachdem, was man studiert, kann das ne Verdammt große Belastung werden, zusätzlich arbeiten. Auch viele Rentner, die noch einigermaßen fit sind oder komplett fit sind um ihre Rente aufzustocken oder einfach unter Leute zu kommen. Außerdem was die Kommission nicht bedacht hat, ist das auch viele Minijobber Frauen und auf Männer sind die nicht nur Kinder haben, sondern auch ihre Eltern vielleicht pflegen. Ich gehöre zur Fraktion ihre Mutter pflegt einen Hauptjob und einen Minijob hat ich arbeite im sozialen Bereich und der Verdienst ist nicht besonders toll, Studium hin oder her. Der Minijob ist notwendig, insbesondere da die Rente meiner Mutter sehr klein ist auch wenn sie jahrelang als Krankenschwester gearbeitet hat in Teilzeit weil sie allein erziehend allein erziehend war und noch in die Rente rein gearbeitet hat. Daher glaube ich, dass die Kommission mal wieder nur sehr engmaschig, sehr kurzsichtig gedacht hat, denn ich fürchte, diese Abschaffung oder generell Abschaffung wird auf Dauer mehr Schaden anrichten als dass es helfen wird, und mehr Familie und Menschen werden von Armut bedroht sein. Und den Hinblick auf Studenten auch mehr Studienabbrüche stattfinden, so dass uns auch mehr Fachkräfte fehlen unter Umständen. Statt also hier in den Minijobs rum zu schrauben, sollte man erst mal an den Gehältern rumschrauben, dass die Leute auch mit einen Job überleben können und dann der Betreuung sowohl von Kindern wie auch von älteren und oder Pflegebedürftigen Personen. Damit Leute vielleicht nicht nur bei einem Minijob bleiben müssen aufgrund der Betreuung, sondern auch die Möglichkeit so haben in Teilzeit zu gehen denn viele arbeiten auch im Minijob oder in Teilzeit, weil es keine Betreuungsmöglichkeit gibt oder zu wenig.
Hier ist wieder einmal nicht bis zum Ende gedacht. Als Person im Alter von 74 komme ich mit dem einfachen Verfahren der Minijobanmeldung zurecht. Ohne diese einfache Meldemöglichkeit ist eine Beschäftigung einer Haushaltshilfe (4 Stunden/ 300 €/Monat) nicht möglich und würde Schwarzarbeit fördern. Gleiches gilt für die Arbeitnehmerseite (auch Rentnerin), die eine Kürzung ihrer Nettozahlungen nicht akzeptieren würde.
Es geht auch nicht um Verhinderung einer „Verteuerung“ der Beschäftigung.
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Eine Abschaffung des Minijobs erfordert zwingend die Neuschaffung eines Systems, das nicht komplizierter sein darf als das jetzige Verfahren.
Alles andere wäre eine Katastrophe für viele Tausend legale Beschäftigungsverhältnisse
Ich bin Rentnerin 69 und habe einen Minijob, um meine Gesundheit zu finanzieren. Davon brauche ich jeden Cent. Von meiner Rente kann ich das nicht. Traurig, ich habe 45 Jahre in Vollzeit gearbeitet und genug eingezahlt.
Die Planung sieht doch ganz anders aus. Der Arbeitgeber zahlt aktuell 15 % RV, 13 % KV und kann mit 2 % pauschal versteuern. ( Müssen tut er das nicht, er kann bereits jetzt Individualversteuerung verlangen, oder darf sogar die 2 % auf den AN abwälzen, d.h. abziehen ) Zu den Steuerplänen kann ich nichts sagen, aber was sich ab 01.01.27 SV-rechtlich ändert/ändern soll ist folgendes:
1. der Minijob wird nicht abgeschafft
2. der AN hat bis bis jetzt die Möglichkeit der 3,6 % Beitragsaufstockung in der RV zu widersprechen, mit der Konsequenz das dann auch die 15 % Pauschalzahlung des AG nicht auf sein persönliches Rentenkonto gebucht
werden ! Diese Opt-Out Option fällt ab 01.01.27 weg. Alle müssen dann den Abzug von 22,79 € hinnehmen.
(3,6 % aus 633,00 € neue Grenze ab 2027)
3. in der KV zahlt der AG bisher 13 % pauschal Abgabe, diese wird erhöht auf 16,9 % ( 14,0 % ermäßiger Beitragssatz + 2,9 % durchschnittlicher Zusatzbeitrag ) falls die Beitragssätze der Kassen in 2027 stabil bleiben…
zahlt aber der Arbeitgeber !
4. neu wird die Abgabe PV: 3,6 % Beitragszahlung durch den AG !! Kinderlosenzuschlag von 0,6 % wird bei Minijob nicht erhoben.
5. In die Arbeitslosenversicherung wird/kann mit einem Minijob nicht eingezahlt werden. Ein Leistungsanspruch auf ALG I ( ugs. normales Stempelgeld ) entsteht erst ab 18 Std./wöchentliche Arbeitszeit… das war schon immer so.
Kein Anspruch, keine Beitragserhebung, ganz einfach…
Fazit: Der Arbeitgeber hat höhere Abgaben, der AN bekommt bei Ausschöpfung der 633 € noch 610,21 € ausbezahlt.
Oder es ändert sich bei der Steuer was… Pauschalsteuer abschaffen ? Individualversteuerung für alle Pflicht ?
Das wäre der Super-Gau…
Ich persönlich würde vorschlagen, da der Staat Geld braucht um seine Schulden abzubezahlen und das schon immer auf die kleinen Leute abgewälzt wurde…. verdoppelt die Steuer auf 4 % ! AG und AN jeweils 2 %, da die AG schon
die Kröte mit den höheren SV Beiträgen schlucken müssen. Aus den o.g. 610,21 € werden eben dann nur noch
597,55 €. Damit lässt sich auch noch Leben… und diejenigen, die den Hals nie vollkriegen sind auch wieder etwas ruhiger….
Aber: Ich bin ja nicht in der Regierung und kein hochbezahlter „Kommisionsexperte“… Ich bin Finanz- und Lohnbuchhalter, Personalsachbearbeiter in leitender Position, das alles bereits 40 Jahre lang. Bei allen
Prüfungen in den letzten Jahrzehnten wurde nicht einmal eine Differenz von auch nur einen Cent festgestellt und nachgefordert ! Darauf bin ich stolz ! Ich habe dadurch meinen Beitrag für die Gesellschaft geleistet.
Ich arbeite im Minijob, bin ansonsten Pensionär, und privat kranken- und pflegeversichert.
Wir sind gerade am rätseln, was sich für mich künftig ändern könnte, wenn sich diese Empfehlung umgesetzt wird.
Eine SV-Verbeitragung für Rentner die einen MInijob ausüben wäre echt fatal… viele Rentner sind auf Einnahmen aus dem MInijob angewiesen- eine Beitragspflicht im Rentenalter für die Rentenversicherung bringt für die Rente ÜBERHAUPT nichts… und die Krankenversicherung wird doch ohnehin schon von der Rente einbehalten… und was soll bitteschön eine ARbeitslosenversicherung für Rentner die einen MInijob ausüben… mal wieder ein Bewis dafür das man wie in vielen Dingen die REntner einfach übersieht…
Die im Koalitionsvertrag vereinbarte BAFöG Erhöhung wird wohl wegen der knappen Kassen nicht kommen. Nun soll auch noch den Studierenden die Möglichkeit, sich neben dem Studium mit einem Minijob über Wasser zu halten, genommen werden. Und wofür: Damit Geld in die Rentenkasse fließt, von denen die heute Studierenden wohl rein gar nichts haben werden. Sollen denn in Zukunft nur noch die Kinder gut betuchter Eltern sudieren können? Für mich sind alle Argumente, die aufgeführt werden, um die sozialversicherungs- und steuerfreien Minijobs abzuschaffen, nicht nachvollziehbar. Klar, es ist viel einfacher die Minijober in die Rentenkasse einzahlen zu lassen und auch weiterhin die Beamten außen vor zulassen.
Die gut verdienenden Mitglieder der Alterssicherungskommission haben sich das einfallen lassen; die Regierung will das nur umsetzen und ist damit fein raus. Gerechtigkeitsempfinden scheint nicht zu interessieren. Man wird sehen, wo das alles hinführt …
Ich betreibe neben meiner Vollzeitstelle, nach Feierabend und am Wochenende, einen Gartenbaubetrieb. Ich habe z.Zt. 3 Minijobber die mir helfen. Alle drei haben einen Vollzeitjob, und wollen, oder müssen, sich bei mir was dazuverdienen. Wie soll ich meinen Betrieb weiterführen, wenn der Minijob wegfällt? Denn dann lohnt es sich weder für meine Arbeiter noch für mich. Wer arbeitet und alles korrekt anmeldet ist hier doch der Dumme.
Ich habe eine Schwester die Schwerstbehindert ist 58 Jahre und ich 66 Jahre meine Schwester hat Pflegegrad 5 zur Unterstützung habe ich Minijober wie soll ich festangestellte bezahlen die Schwarzarbeit lässt grüßen oder wie sehe ich das was für eine verrückte Welt
Ich habe 2 Minijobs verdiene unter 603€ wie wird es dann berechnet Rentenversicherung u.steuern